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Regionalplan Oberees Elbtal/Osterzgebirge
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Stellungnahme der Gemeinde Ebersbach zum Vorentwurf der 2. Gesamtfortschreibung des Regionalplanes Oberes Elbtal/Osterzgebirge

Anmerkungen und Hinweise zum Vorentwurf des Regionalplanes

1.Raumstrukturelle Entwicklung
Zu Ziel 1.1.1

Gemeinde / OT mit unzumutbarer Entfernung zum nächstgelegenen Mittel-/Oberzentrum sind netzergänzenden Grundzentren zugeordnet
S. 12 sind aus der Gemeinde nur 5 Ortsteile benannt. Welche Zuordnung erhalten die OT Kalkreuth, Reinersdorf, Göhra, Cunnersdorf, Beiersdorf, Ermendorf, Lauterbach, Hohndorf, Marschau?

2.2.2 Regionale Grünzüge und Grünzesuren

Zwischen Ober- und Niederrödern ist die bisher ausgewiesene Grünzesur nicht zu erkennen. Aus dem LEP übernehmen. Bitte prüfen!

3. Verkehrsentwicklung

Sachverhalt:
In der Erläuterung auf Seite 48 heißt es unter „Radwege“:
Die aus den vorläufigen Daten der Radverkehrskonzeption Sachsen mit Stand September 2014 abgeleiteten Neubauabschnitte im Radverkehrsnetz werden in der Regel als Vorranggebiete vorgeschlagen. Nur wenn die Voraussetzungen für eine landesplanerische Letztentscheidung nicht erfüllt sind, werden sie im Regionalplan-Vorentwurf als Vorbehaltsgebiete dargestellt.
Aus dieser Prämisse wäre der in der Radverkehrskonzeption als Regionale Hauptroute (SNR- II) mit der Nr. II-66 ausgewiesene Radweg Berlin-Dresden als „Vorrang- bzw. Vorbehaltsgebiet Radweg“ (RP Seite 50) zu sichern. Ein entsprechender Eintrag fehlt dort.
Das gleiche gilt für die Regionale Hauptroute „Röderradroute“ (Nr. II – 20), die entlang der S 91 bis nach Rödern und Freitelsdorf straßenbegleitend ausgeführt werden sollte, da es auf diesem Abschnitt für den Alltagsverkehr keine ausgebauten Nebenstraßen gibt. Ab Rödern Richtung Ebersbach und weiter nach Großenhain steht ein ausreichendes Nebenstraßennetz zur Verfügung. Ab Freitelsdorf weiter bis nach Ortrand ebenso.

Ergänzungsvorschlag:

Kategorie Ortsbezeichnung
VRG Radweg Radweg Berlin-Dresden Dresden-Hellerau/Wilschdorf-Waldrose-
Böhla b.O.
VRG Radweg Röderradroute Radeburg – Rödern – Freitelsdorf

Hochwasser 2.1.2

Sachverhalt:
Die neue Festlegung „Räume mit besonderem Koordinierungsbedarf Hochwasservorsorge/Infrastruktur“ wird begrüßt. Wir schlagen vor, auch die Röder mit Nebenflüssen als solchen Raum aufzunehmen. Mit den Jahrhunderthochwässern an der Großen Röder 2002, 2006, 2010 und 2013 und die mindestens jährlich insbesondere an der Promnitz mit Nebengewässern auftretenden regelmäßigen Überflutungen sind aufgrund der profilarmen Landschaft, der zahlreich angeschlossenen Regenrückhaltebecken (z. B. Flughafen und verschiedene Gewerbegebiete) und der starken Verzweigung der Nebengewässer hier keine einfachen Lösungsansätze zur Wasserrückhaltung möglich.
Dies betrifft in der Folge insbesondere die Große Röder unterhalb des Stausees Radeburg, da die Promnitz erst nach den Staustufen (Stausee und Ableitung über den Kanal) in die Große Röder mündet.
Für die Promnitz sind Pegelstandsmessungen dringend erforderlich, um für das Gebiet entlang der Röder bis Großenhain frühzeitig Vorkehrungen treffen zu können,

Periodisch wiederkehrende Hochwasserereignisse haben Einfluss auf die Wasserqualität sowie auf die Grundwasserstände der Umgebung. Ohne Schutzmaßnahmen werden bei Starkregenereignissen hohe Fließgeschwindigkeiten im Gewässer erreicht, die dazu führen, dass Uferbereiche abgespült sowie Sedimente aufgewirbelt und mitgeführt werden. Dies führt zu einer langanhaltenden Trübung des Wassers, was wiederum negative Folgen für die Lebewesen im Wasser haben kann. Auf sonst trockenen Flächen (dazu zählen keine ausgewiesenen Überschwemmungsflächen) gestautes Wasser kann dazu führen, dass der Grundwasserspiegel der Umgebung steigt und sonst trockene Flächen vernässen bzw. Grundwasser in Bauwerke eindringt.

Deshalb wurde schon damals, 2009, durch die vorgenannten Planungen ein Maßnahmenpaket verabschiedet, aber im Wesentlichen nicht umgesetzt. Deshalb scheint es dringend geboten, das Einzugsgebiet der Promnitz als Raum mit besonderem Koordinierungsbedarf Hochwasservorsorge/Infrastruktur in den Regionalplan aufzunehmen.

Sonstiges
Arbeitskarte 2

Die in der Arbeitskarte 2 eingetragene Hochspannungsleitung von Neuer Anbau über Radeburg, Oberrödern, Niederebersbach nach Kalkreuth macht rein technisch keinen Sinn. Bitte prüfen!

Arbeitskarte 3

In der Arbeitskarte sind vereinzelt Mühlen genannt, die nicht mehr existieren (z. B. Schönfeld: Dammmühle). Dagegen fehlen landschaftlich, wirtschaftlich und/oder kulturell bedeutsame Mühlen (z.B. Bockwindmühle Ebersbach, Niedermühle Rödern, Mühle Beiersdorf…) Es wird dahingehend eine Überarbeitung empfohlen. Die Partner des Planungsverbandes vor Ort sollten darauf hingewiesen werden, die Karte zu prüfen und entsprechende Mitteilungen zu machen.

G 2.1.1.2
Unter dem Punkt wird die Kooperation zur Landnutzung ausschließlich unter die Förderung der zukünftigen LEADER-Gebiete gestellt.

Vorschlag zur Formulierung - letzter Absatz
Die Landnutzung betreffend kommen für die Umsetzung konkrete Maßnahmen in Betracht. Das sind z.B. Kooperationen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (LEADER-Gebiete der Förderperiode 2014-2020), die durch entsprechende Fördergegenstände Maßnahmen zur Landschaftsgestaltung unterstützten können, ebenso wie die MORO-Projekte, Forschungs-verbundvorhaben REKLAM u.a.. Darüber hinaus sollen die zuständigen Akteure in Bund, Land und Kommunen die Möglichkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit für ein koordiniertes Handeln bei Maßnahmen zur Hochwasservorsorge und zum Hochwasserschutz in grenzüberschreitenden Flusseinzugsgebieten nutzen.

 
© Gemeinde Ebersbach
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