Impressionen aus Ebersbach
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Geschichte der Ortsteile
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Ebersbach

Dieser Ort - bekannt als Straßendorf - wurde nach dem germanischen Ritter Eberhard und einem Bach - die Heidelache - benannt, der die gesamte Ortslage durchschlängelt. Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1220 verzeichnet einen Ritter Widego von Ewersbach als Zeugen bei einer Schenkung an das Großenhainer Nonnenkloster. Die Besiedlung von Ebersbach erfolgte offenbar in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, es ist wohl die älteste deutsche Siedlung im Gemeindeverband. Die Siedler kamen vermutlich aus dem Raum Nürnberg. Die Siedler hatten ihre ursprüngliche Heimat verlassen, weil in den Kolonisationsgebieten zunächst nur geringe Abgaben zu leisten waren.

Der Ort Ebersbach war früher kein einheitliches Dorf, es gab Nieder- und Obermittelebersbach. Die bis 1960 selbständigen Ortschaften hatten deshalb 2 Kirchen und eigene Gasthöfe. Heute besteht der Ort aus den Gemarkungen Niederebersbach und Ober-Mittelebersbach.

Für die Freizeitgestaltung stehen eine Sporthalle, ein Fußballplatz, ein Beach-Volleyballplatz, zwei Kinderspielplätze sowie mehrere Vereinsräumlichkeiten zur Verfügung. Besonders hervorzuheben sind die jährlich kulturellen Höhepunkte der ortsansässigen Vereine wie das Sportfest , das Schützenfest, das Vogelschießen, der Weihnachtsmarkt sowie Jugendtanz- und Open-Air Veranstaltungen. Zahlreiche Handwerks- und Gewerbebetriebe, Einzelhandelsbetriebe sowie drei Arztpraxen siedelten sich hier an. Der Ortsteil verfügt über eine Kindertagesstätte und den Standort der Mittelschule.

Ebersbach ist heute eine ansprechende Wohngegend. Dies belegen viele neu gebaute Eigenheime und renovierte Gehöfte. Östlich der Ortslage wurde in einer ruhigen Wohnlage ein größerer Wohnungsstandort errichtet.

Um einheimischen mittelständigen Unternehmen die Möglichkeit zur Erweiterung unter dem Aspekt der dauernden Ansiedlung im Ort zu geben, wird nördlich der Ortslage ein Gewerbegebiet mit einer Größe von 4,4 ha angeboten.

Seit Gründung der 1. LPG im Gemeindegebiet im Jahr 1954 ist für die Landwirtschaft eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Heute sorgen mehrere Landwirtschaftsbetriebe und Wiedereinrichter für die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Kalkreuth

liegt im Gebiet der "Großenhainer Pflege", ca. 10 km von Großenhain und ca. 8 km von Radeburg entfernt. Im Jahr 1284 wurde Kalkreuth urkundlich erstmals als Kakruthe erwähnt. Der Ortslage nach wurde Kalkreuth als Zeilendorf angelegt.

Die gesamte Landschaft von Kalkreuth wird geprägt durch den Flusslauf der "Großen Röder". In diesem Gebiet mit seinem typischen Auencharakter befinden sich mehrere Naturschutzobjekte, die wichtigsten sind der Neuteich und der Gertraudenhain.

Am Ortseingang aus Richtung Radeburg befindet sich die sanierte Grundschule. Diese Schule wurde 1950 als erster Schulneubau in Sachsen nach dem 2. Weltkrieg übergeben. Zur sportlichen Betätigung stehen zwei Sportplätze, die Turnhalle und eine Kegelbahn zur Verfügung.

Eine liebevoll eingerichtete und ruhig am Ortsrand gelegene Kindereinrichtung bietet den Kindern Spaß und Freude beim Spielen. Im Jahr 2005 konnte die Einrichtung ihr 100jähriges Bestehen feiern.
Mehrere Handwerksbetriebe, eine Arztpraxis, Landwirtschaftsbetriebe sowie diverse Verkaufseinrichtungen sind ortsansässig.

Das neu errichtete Wohngebiet "Im Grünen Winkel" am Ortsausgang in Richtung Großenhain wertet das Dorfbild auf.

Eine erste Adresse für Pferdebegeisterte und den Pferdesport ist der Reiterhof Paulsmühle mit seiner langen Tradition. Durch den Reit- und Fahrverein Kalkreuth e. V. werden jährlich Reitturniere, Kinderferienbetreuung und Reitveranstaltungen durchgeführt. Eine Pension sichert die gastronomische Betreuung ab. Übernachtungsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.

Bieberach

Der Ort Bieberach wurde nach einem Tier im Bach benannt, nach dem hier häufig vorkommenden Biber. Bieberach wurde im Jahr 1349 nach der Übergabe des Markgrafen Friedrich der Strenge als Lehen an den Ritter Tizmann erstmals urkundlich erwähnt. Bieberach ist ein Straßendorf, welches im heutigen Landschaftsschutzgebiet "Mittlere Röderaue und Kienheide" liegt.

Die gesamte Ortslage wurde in den Jahren 2002 und 2003 abwasserseitig erschlossen und die Straßen ausgebaut. Mit dieser Maßnahme gewann der Ort an Attraktivität. Den Dorfmittelpunkt bilden das fast heute 100jährige kommunale Gasthofgebäude, die Feuerwehr und ein Handwerksbetrieb mit Tradition.

Cunnersdorf

ist ein Straßendorf und liegt ebenfalls im Landschaftsschutzgebiet "Mittlere Röderaue und Kienheide". Die Ersterwähnung des Dorfes erfolgte im Jahr 1216. Das Rittergut Cunnersdorf wurde 1350 von Conrad Gutsherr aus Franken gegründet und prägte immer das Dorfbild. Im Wandel der Zeiten ist es leider dem Verfall preisgegeben.

Dominierend finden wir in Cunnersdorf zwei Landwirtschafts- und einige Handwerksbetriebe.

Im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes erfolgte die Neugestaltung des Spiel- und Sportplatzes als Dorfplatz, welcher anlässlich der 790-Jahrfeier im September 2006 übergeben wurde.

Besondere kulturelle Höhepunkte sind das jährliche Badewannenrennen des Country-Clubs, das Osterfeuer des Jugendclubs, das Vogelschießen und der Weihnachtsmarkt organisiert durch die Ortsfeuerwehr.

Freitelsdorf

Im Jahr 1258 wurde der Ort erstmals als Vritelestorph erwähnt und wurde dann in den Namen Freitelsdorf umgewandelt.

Das Landschaftsbild von Freitelsdorf ist geprägt von ausgedehnten Wäldern, dem geschützten Teichgebiet am Vierteich und der Auenlandschaft um die Große Röder. Durch die Wasserförderung des Wasserwerkes Rödern (Eröffnung 1987) trocknete der Vierteich und seine Umgebung aus. Daraufhin wurden 1995 zur Erhaltung von Flora und Fauna 200 Erlen gepflanzt und das Moor bewässert. Erste Erfolge waren 1996 zu verzeichnen. Rad- und Wanderwege laden Naturliebhaber zum Erholen und Wandern ein.

Die kulturellen Höhepunkte wie das jährliche Dorffest und das Osterfeuer werden durch den Jugendclub, die Ortsfeuerwehr sowie die Mitglieder des Frauenstammtisches organisiert.

Rödern

In einer alten Lehnsurkunde aus dem Jahr 1262 wird als Zeuge eines Gebietstausches ein "Dominus (Herr) Albertu de Redere miles" (Albert von Rödern) erwähnt. Diese Urkunde ist gleichzeitig die erste amtliche Erwähnung des Ortes Rödern als Herrensitz mit einem Schloss in Rödern. Der Ortsname änderte sich häufig im Laufe der Jahre: Redere, Retyr, Reddern, Redern, Nider Redern, Obir Redirn, Redern superior, Redirn, Redern media, Rödern. Heute untergliedert sich Rödern in die Gemarkungen Nieder- und Oberrödern.

Ein beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer ist die Rödernsche Heide sowie die ausgedehnte Aue entlang des Flusslaufes der "Großen Röder".

Die Produktionsschule Moritzburg gGmbH betreibt seit 1999 einen Biohof mit Direktvermarktung und Wald- und Landschaftspflege. In diesem Objekt dient heute wieder eine von den ehemals drei existierenden Mühlen zur Erzeugung von Strom.

Im Jahr 2003 konnte ein neu errichtetes Altenpflegeheim in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt in Betrieb genommen werden. Dieses befindet sich in einer ruhig gelegenen Parkanlage, damit die Senioren einen angenehmen Lebensabend genießen können.

Mehrere ansprechende Gasthäuser und Pensionen laden viele Gäste zum Verweilen ein. Traditionen des Ortes werden durch einzelne Vereine gepflegt, was sich in der Besucherzahl des Dorffestes und des über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Osterfeuers im Steinbruch wiederspiegelt.

Aufgrund seiner günstigen Verkehrsanbindung ist Rödern auch als Wohnstandort beliebt, davon zeugen die drei neuen Wohngebiete. Einen guten Zuspruch erfährt auch die Kindertagesstätte, welche im Jahr 2003 den Namen "Röderspatzen" erhielt.

Beiersdorf, Lauterbach, Ermendorf, Hohndorf und Marschau

Beiersdorf wurde erstmals im Jahre 1347 erwähnt als Straßendorf mit schmalen Wald- und Landhufen am Bindebach. Die ältesten bekannten Besitzer von Beiersdorf sind die "von Grunrode" auf Luterbach, 1347-1349. und feierte im Jahr 1997 sein 650-jähriges Bestehen.

1999 wurde die Gemeinde Beiersdorf mit ihren damaligen Ortsteilen Lauterbach, Ermendorf, Hohndorf und Marschau in die Gemeinde Ebersbach eingemeindet. Die Gegend um Beiersdorf wird vom Lindenberg und anderen bewaldeten Bergkuppen sowie dem Hopfenbach mit seinem Wiesental geprägt.

Die unter Denkmalschutz stehende Kellerschenke in Lauterbach dient heute dem Jugendverein als Domizil.

Ein weiteres historisches Baudenkmal ist das Schloss Lauterbach mit seiner Park- und Teichanlage. Es wurde um 1700 für die Familie von Kirchbach errichtet. Im Jahr 1895 erfolgte ein Umbau dieses Schlosses und es erhielt die heute noch erhaltene Fassade im Rokokostil. Um das sehenswerte Objekt nicht dem Verfall preiszugeben und einer Nutzung wieder zuzuführen, gründete sich im Jahr 2006 ein Förderverein (www.schlosspark-lauterbach.de) In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebersbach wird die Restaurierung des Schlosses für kulturelle Zwecke mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union angestrebt.

Eine Perle der Historik ist die im Gemeinschaftshaus Beiersdorf im Jahr 2001 errichtete Heimatstube. Die von engagierten Einwohnern liebevoll zusammengetragenen Ausstellungsstücke werden den Besuchern bei Führungen nahe gebracht.

Auch die kleinen Orte Marschau, Hohndorf und Ermendorf bringen sich in das kulturelle Leben ein, was auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist, wie z. B. der Hundesport in Ermendorf.

Ermendorf wurde 1350 erstmals in den Aufzeichnungen der Amtshauptmannschaft Großenhain erwähnt.
Die erste Erwähnung Hohndorfs stammt aus dem Jahr 1283. Die Besiedlung begann um 1350.

Der Name Lauterbach bedeutet so viel wie "Ort am klaren, reinen Bach". In Lauterbach befand sich in slawischer Zeit eine Wasserburg. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1350.

Die erste Erwähnung der Flur Marsche stammt aus dem Jahre 1594. Marschau war zu dieser Zeit noch nicht bebaut, sondern ist eine Flur von Wiesen, Teichen und Holz und gehört zum Rittergut Lauterbach.

Reinersdorf und Göhra

Der Ort Reinersdorf wurde im Jahr 1268 erstmals als Reimarstorph erwähnt und 1286 als Reinersdorf umbenannt.

Reinersdorf ist ein Angerdorf, wo Wohn- bez. Wohnstallhäuser und die Hoftore zum Anger orientiert sind. Die damalige Gemeinde Reinersdorf mit ihrem Ortsteil Göhra wurde im Jahr 1999 eingemeindet.
Um die Geschichte von Reinersdorf wieder zu beleben, gründete sich im Jahr 2001 der Heimat- und Traditionsverein e. V. So wurden und werden alte Denkmäler, wie z. B. Meilenstein, Steinkreuz, und Brauchtümer der Vergangenheit wieder ins Leben gerufen. Auch das kulturelle Leben im Ort wird durch das alljährliche Dorffest geprägt.

Ein Kleinod für Erholungssuchende schließt sich südlich an die Gemarkungsgrenze Reinersdorf der Stausee an. Der See erstreckt sich über eine Länge von 2 km, ist 665 m breit und 6,65 m tief. Ursprünglich war dieser See als Wasserreservoir geplant. Heute fügt er sich als Brutstätte für verschiedene Vogelarten in die Natur ein.

Der Ort Göhra wurde im Jahr 1288 zuerst urkundlich erwähnt. Viele Male wechselte die Bezeichnung: Goren, Garen, Gore, Goher, Gera, Gora. Urkundlich wird Göhra selten erwähnt und dies meistens nur im Zusammenhang mit Zins, Abgaben und Besitzwechsel. Göhra ist von der Anlage her ein Straßenangerdorf. Vorherrschende Bauweise waren Dreiseithöfe. Viele Häuser haben in den letzten Jahren ein neues Bild erhalten.

Im Jahr 2005 wurde der Feuerlöschteich grundlegend saniert und wertet nun das Dorfbild auf. Für die Freizeitgestaltung der Kinder steht ein schöner und liebevoll gepflegter Spielplatz zum Austoben zur Verfügung.

Naunhof

Im Jahr 1288 wurde Naunhof als Nuenhofe erstmals urkundlich erwähnt und bedeutet heute so viel wie der "Neue Hof". Im langgestreckten Tal des Hopfenbaches, in einem schönen Wiesengrund, erstreckt sich der Ort in einer Länge von 1,5 km und ist in seinem Kern als "Straßenangerdorf" zu bezeichnen.

Im Mittelpunkt des Ortes liegt das 1705 durch Curth Christoph von Peine im Barockstil errichtete Schloss, welches nach einem Wiederaufbau zuletzt von 1968 bis 2003 als TBC-Heim und Alten- und Pflegeheim genutzt wurde. Das Schloss mit seiner Parkanlage und den Teichen bildet eine denkmalgeschützte Sachgesamtheit und ist in seiner Schönheit unbedingt zu erhalten. Aus diesem Grund wurde der sich in kommunalem Eigentum befindliche Parkteil mit den Teichen im Jahr 2007 über Fördermittel der Europäischen Union saniert und ein Naturlehrpfad eingerichtet.

Unmittelbar an diese Parkanlage grenzt ein neu errichtetes Wohngebiet mit vielen schmucken Einfamilienhäusern, welches durch seine ruhige Wohnlage von den Bürgern sehr beliebt ist.
Die kulturellen Höhepunkte wie das traditionelle Vogelschießen und Sportfest werden von ortsansässigen Vereinen organisiert.

Im Zuge der Bereitstellung von Fördermitteln war es im Jahr 2002 möglich, umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten am Feuerwehrgebäude Naunhof durchzuführen und somit bessere Einsatz- und Übungsbedingungen für die Kameraden der Ortswehr zu schaffen.

 
© Gemeinde Ebersbach
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